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Arbeitslosenversicherungsbeitrag bei niedrigem Einkommen ab 1. Juli 2018

Im Bundesgesetzblatt verlautbart.


paragraph_427014199.jpg Mit 1. Juli 2018 werden die Einkommensstaffeln zum Anteil der Dienstnehmerinnen und Dienstnehmer am Arbeitslosenversicherungsbeitrag bei niedrigem Einkommen angehoben.


Das geänderte Arbeitsmarktpolitik-Finanzierungsgesetz wurde nun im Bundesgesetzblatt verlautbart ( BGBl I Nr. 14/2018 vom 24. April 2018 ).


Die Rechtslage ab 1. Juli 2018 zusammengefasst:


Grenzbeträge zum Anteil der Dienstnehmer/innen

am Arbeitslosenversicherungsbeitrag (AV-Beitrag) bei geringem Einkommen in EUR

Monatliche Beitragsgrundlage AV-Beitrag, Anteil der Dienstnehmer/innen
    bis 1.648,00 0,00 %
über 1.648,00 bis 1.798,00 1,00 %
über 1.798,00 bis 1.948,00 2,00 %
über 1.948,00     3,00 %
Unverändert beträgt der Anteil der Dienstgeber/innen am AV-Beitrag einheitlich 3,00 %.

 

Die Anhebung der Einkommensstaffeln ist analog auch auf Lehrverhältnisse anzuwenden, wobei zu Lehrverhältnissen ab 1. Jänner 2016 ein eigener niedrigerer Arbeitslosenversicherungsbeitrag gilt.

 

Unverändert bleibt ferner die jährliche Anpassung der Einkommensstaffeln zum Anteil der Dienstnehmerinnen und Dienstnehmer am Arbeitslosenversicherungsbeitrag bei niedrigem Einkommen. Somit sind die ab 1. Juli 2018 geltenden Grenzbeträge erstmals ab 1. Jänner 2019 aufzuwerten. Die Kundmachung der Bundesministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz im Bundesgesetzblatt mit den für 2019 aufgewerteten Beträgen wird gegen Ende des Jahres 2018 erwartet.


Weitere Informationen über den Arbeitslosenversicherungsbeitrag bei niedrigem Einkommen samt den bis 30. Juni 2018 geltenden Einkommensstaffeln finden Sie über den Link unter „Mehr zum Thema“.

 

Für Fragen zur Beitragsabrechnung wenden Sie sich bitte an uns:

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