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Sachbezugsbewertung für Wohnraum und die Kfz-Privatnutzung


785987_50225084_Paragraph_web.jpg Im Bundesgesetzblatt wurde eine weitere Änderung der Sachbezugswerteverordnung kundgemacht (Verordnung des Bundesministers für Finanzen vom 1. Dezember 2015, BGBl. II Nr. 395/2015). Darin sind Anpassungen bei der Sachbezugsbewertung für Wohnraum und für die Privatnutzung des Kraftfahrzeugs der Arbeitgeberin bzw. des Arbeitsgebers enthalten.

 

Sachbezugsbewertung für Wohnraum

Bei der Berechnung des Sachbezugs für Wohnraum ist zu prüfen, ob der um 25 % verminderte fremdübliche Mietzins anzusetzen ist (§ 2 Abs. 4 der Sachbezugswerteverordnung).

 

Dafür war bisher der um 25 % verminderte übliche Mittelpreis des Verbrauchsortes heranzuziehen. Nunmehr ist vom um 25 % verminderten fremdüblichen Endpreis des Abgabeortes auszugehen.

 

Sachbezugsbewertung für die Kfz-Privatnutzung

Bei der Berechnung des Sachbezugs für die Privatnutzung des Kraftfahrzeugs der Arbeitgeberin bzw. des Arbeitsgebers ist für die Reduktion des Sachbezugs auch ein CO2-Emissionswert von 130 Gramm pro Kilometer zu beachten, wenn das Kraftfahrzeug ab 2016 angeschafft wurde (§ 4 Abs. 1 Z 2 lit. a der Sachbezugswerteverordnung).

 

Nun ist klargestellt, dass diese Regelung ebenso gilt, wenn das Kraftfahrzeug bis 2016 angeschafft wurde.

 

Eine weitere Änderung betrifft die Gebrauchtwagen: Eingefügt wurde, dass für die Ermittlung des Sachbezugs bei Gebrauchtwagen die CO2-Emissionswert-Grenze im Kalenderjahr der Erstzulassung maßgeblich ist.


Die im BGBl. II Nr. 395/2015 kundgemachte Änderung der Sachbezugswerteverordnung und die gesamte Sachbezugswerteverordnung finden Sie über die nebenstehenden Links unter „Mehr im Internet“.