DRUCKEN

Betriebliche Vorsorge während des Präsenzdienstes


CAN11958_Information_web_2.jpg Während des Präsenzdienstes haben Beschäftigte in der Regel keinen Entgeltanspruch.


Aufrecht bleibt jedoch die Beitragspflicht zur Betrieblichen Vorsorge (BV).

 


Somit ist als erster Schritt eine Abmeldung zu erstatten. Das Feld „Ende d. Entgeltanspruches“ benötigt das entsprechend Datum, die Felder „Ende Beschäftigungsverh.“ und „Betrieblicher Vorsorgebeitrag Ende“ bleiben leer.

 

Für die Höhe der BV-Beiträge ist eine fiktive Bemessungsgrundlage in der Höhe des monatlichen Kinderbetreuungsgeldes gemäß § 3 Abs. 1 des Kinderbetreuungsgeldgesetzes heranzuziehen. Diese Bemessungsgrundlage beträgt derzeit EUR 435,90 monatlich.


Hinweis zu geringfügig Beschäftigten

War der Präsenzdiener geringfügig beschäftigt, hat sein beitragspflichtiger Arbeitsverdienst die monatliche Geringfügigkeitsgrenze von EUR 405,98 (Wert für 2015) nicht überschritten. Somit ist die fiktive Beitragsgrundlage von EUR 435,90 höher als die Beitragsgrundlage auf Grund des Arbeitsverdienstes.


Die während des Präsenzdienstes zu zahlenden BV-Beiträge betragen 1,53 % der fiktiven Bemessungsgrundlage.

 

Selbstabrechnende Betriebe melden diese mit der Beitragsnachweisung, Vorschreibebetriebe mit der Meldung zum BV-Beitrag.

 

Am Lohnzettel sind auch die fiktiven Bemessungsgrundlagen als BV-Beitragsgrundlage und die davon berechneten BV-Beiträge einzutragen.

 

Weitere Informationen und einen ausführlichen Fragen-Antworten-Katalog zur BV finden Sie über den nebenstehenden Link unter „Mehr zum Thema“.


Für Fragen zur Meldung und Abrechnung von BV-Beiträgen wenden Sie sich bitte an uns:

Service-Line +43 1 601 22-2727

linkE-Mail office.ba@wgkk.at