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Europäische Krankenversicherungskarte in Bosnien und Herzegowina


ekvk.jpg Die Versicherten der österreichischen Krankenversicherungsträger können ab 1. Juli 2015 während eines Urlaubs bzw. vorübergehenden Aufenthalts in Bosnien und Herzegowina die Europäische Krankenversicherungskarte (EKVK, auf der Rückseite der e-card) nutzen.


Entsprechend brauchen österreichische Dienstgeber/innen die Urlaubskrankenscheine bzw. Auslandsbetreuungsscheine für Bosnien und Herzegowina nicht mehr ausstellen.

 

Grund für diese Regelung ist eine Vereinbarung zwischen der bosnisch und herzegowinischen Sozialversicherung und dem Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger.

 

Somit lösen die EKVK oder eine eventuell ausgestellte provisorische Ersatzbescheinigung (PEB) von Versicherten der österreichischen Krankenversicherungsträger die Bescheinigung über den Anspruch auf Sachleistungen während eines vorübergehenden Aufenthalts in Bosnien und Herzegowina (Formular A/BIH 3) ab.

 

Eine Direktvorlage der EKVK/PEB bei der Leistungserbringerin/beim Leistungserbringer ist in Bosnien und Herzegowina auf Grund der nationalen Rechtsvorschriften nicht möglich. Die EKVK/PEB ist dem bosnisch und herzegowinischen, örtlich zuständigen Krankenversicherungsträger vorzulegen. Anschließend erhält die Kundin/der Kunde eine nationale Anspruchsbescheinigung, die der bosnisch und herzegowinischen Leistungserbringerin/dem bosnisch und herzegowinischen Leistungserbringer zu übergeben ist. Weitere Informationen dazu finden Sie über den nebenstehenden Link unter „Mehr zum Thema“.

 

Versicherungsnehmer der bosnisch und herzegowinischen Sozialversicherung müssen bei einem vorübergehenden Aufenthalt in Österreich ihren Anspruch auf medizinische Versorgung unverändert mit dem Formular BIH/A 3 nachweisen.