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Europäische Krankenversicherungskarte in Mazedonien


Die Versicherten der österreichischen Krankenversicherungsträger können nun während eines Urlaubs bzw. vorübergehenden Aufenthalts in Mazedonien die Europäische Krankenversicherungskarte (EKVK, auf der Rückseite der e-card) nutzen.

Entsprechend brauchen österreichische Dienstgeber/innen die Urlaubskrankenscheine bzw. Auslandsbetreuungsscheine für Mazedonien nicht mehr ausstellen.

Grund für diese Regelung ist eine Vereinbarung zwischen dem Krankenversicherungsfonds für Mazedonien und dem Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger.

Durch diese Vereinbarung lösen die EKVK oder eine eventuell ausgestellte provisorische Ersatzbescheinigung (PEB) von Versicherten der österreichischen Krankenversicherungsträger die Bescheinigung über den Anspruch auf Sachleistungen während eines vorübergehenden Aufenthaltes in Mazedonien (Formular A/MK 3) ab.

Mit der EKVK oder PEB können die Versicherten der österreichischen Krankenversicherungsträger medizinische Versorgung unmittelbar bei Leistungserbringerinnen und Leistungserbringern in Anspruch nehmen, die mit dem mazedonischen Krankenversicherungsfonds Verträge abgeschlossen haben.

Die Versicherten des mazedonischen Krankenversicherungsfonds müssen bei einem vorübergehenden Aufenthalt in Österreich ihren Anspruch auf medizinische Versorgung unverändert mit dem Formular MK/A 3 nachweisen.

Weitere Informationen über die Regelungen bei Auslandsurlaub finden Sie über den nebenstehenden Link unter „Mehr zum Thema“.