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Altersteilzeitvereinbarungen


Paragraph Das 2. Stabilitätsgesetz 2012 – 2. StabG 2012 (BGBl. I Nr. 35/2012 vom 24. April 2012) enthält zahlreiche Änderungen im Arbeits- und Sozialversicherungsrecht. Unter anderem ändern sich die Regelungen für Altersteilzeitvereinbarungen – siehe § 27 Abs. 2, § 27 Abs. 3, § 27 Abs. 5 Z. 3, § 79 Abs. 122 und § 82 Abs. 4 des Arbeitslosenversicherungsgesetzes 1977 i. d. F. des 2. StabG 2012.

Ab 2013 kann eine kontinuierliche Altersteilzeit bis zum Regelpensionsalter (Frauen 60 Jahre, Männer 65 Jahre) vereinbart werden, längstens jedoch für fünf Jahre.

Kontinuierliche Altersteilzeitvereinbarungen vor 2013 mit einer Dauer von weniger als fünf Jahren können bis zum Regelpensionsalter verlängert werden, maximal jedoch auf fünf Jahre. Gleiches gilt für Altersteilzeitvereinbarungen, wenn das Regelpensionsalter erhöht wird.

Blockzeitvereinbarungen sind ab 2013 nur mehr dann möglich, wenn – neben einer vereinbarten Freizeitphase von maximal zweieinhalb Jahren – spätestens ab Beginn der Freizeitphase

  • zusätzlich eine zuvor arbeitslose Person über der Geringfügigkeitsgrenze versicherungspflichtig beschäftigt oder
  • zusätzlich ein Lehrling ausgebildet und
  • im Zusammenhang mit dieser Maßnahme von der Dienstgeberin/vom Dienstgeber kein Dienstverhältnis aufgelöst wird.

Weitere Informationen zu Altersteilzeitvereinbarungen finden Sie auf den Websites des Arbeitsmarktservice über den nebenstehenden Link unter „Mehr im Internet“. Hier finden Sie auch den Link zum vollständigen 2. Stabilitätsgesetz 2012 (2. StabG 2012).