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Sachbezugswert für Dienstwohnungen: Übergangsregelung läuft aus


Paragraph Bis einschließlich 2011 war der Sachbezugswert für jene Dienstwohnungen, die bereits im Dezember 2008 der Arbeitnehmerin/dem Arbeitnehmer zur Verfügung gestellt wurden, nicht mit dem vollen Richtwert nach dem Richtwertgesetz zu bemessen. Diese Regelung läuft mit Ende 2011 aus.

Ab 1. Jänner 2009 wurde die Sachbezugswerteverordnung so geändert, dass der Sachbezugswert für Dienstwohnungen mit dem Richtwert für Mietzinse nach dem Richtwertgesetz zu berechnen ist.

Für Dienstwohnungen, die bereits im Dezember 2008 der Arbeitnehmerin/dem Arbeitnehmer zur Verfügung gestellt wurden, gilt für 2011 noch eine Übergangsbestimmung:

  • Ein Sachbezugswert ist zu berechnen, als ob die Dienstwohnung erst ab 1. Jänner 2009 überlassen wurde.
  • Ist der Sachbezugswert für Dezember 2008 niedriger, vermindert sich der Sachbezugswert um 25 % des Differenzbetrages.

Diese Übergangsregelung läuft mit Ende des Lohnzahlungszeitraumes Dezember 2011 aus.

Ab dem Lohnzahlungszeitraum Jänner 2012 ist der Sachbezugswert für Dienstwohnungen, die bereits im Dezember 2008 der Arbeitnehmerin/dem Arbeitnehmer zur Verfügung gestellt wurden, mit dem Richtwert in voller Höhe zu berechnen.

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