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Wie wird der Lohnzettel korrekt ausgefüllt? - Teil 3


Eine Unterstützung der WGKK für Dienstgeber/innen.

Zu laufenden Beschäftigungen müssen mit ELDA übermittelte Lohnzettel für 2010 bis 28. Februar 2011 eingelangt sein.

Neben seiner Bedeutung für die Feststellung leistungsrechtlicher Ansprüche der Dienstnehmer/innen dient der Lohnzettel auch zur Überprüfung der verrechneten Beiträge. Damit im Zuge des von der WGKK durchgeführten Dienstgeber/innen-Abgleichs keine Differenzen auftreten und keine nachträglichen Richtigstellungen von den Dienstgeber/innen notwendig sind, ist auf die Korrektheit der Angaben am Lohnzettel zu achten.

Wir haben daher als Service für die Dienstgeber/innen im Dezember 2010 im Rahmen unseres Newsletters mit der Herausgabe einer dreiteiligen Beispielsammlung für die Ausstellung der Lohnzettel begonnen. Mit dem nunmehr aufliegenden dritten Teil schließen wir diese Serie ab.


Bei der Wahl der Beispiele wurde darauf geachtet, dass die wesentlichsten Fallgruppen berücksichtigt sind:

Teil 1 behandelte neben dem Fall des Entgeltbezuges über der Höchstbeitragsgrundlage auch Fälle des Krankengeld- bzw. Wochengeldbezuges und der Urlaubsersatzleistung und/oder Kündigungsentschädigung aus Beschäftigungsverhältnissen, die der Vollversicherung unterliegen. Ebenso wurden Beispiele für freie Dienstnehmer/innen und Fälle der Arbeitsunfähigkeit bzw. des Mutterschutzes bei geringfügig Beschäftigten erklärt.

Im Teil 2 lag der Schwerpunkt auf der korrekten Abbildung am Lohnzettel im Falle von mehreren Dienstverhältnissen der Dienstnehmerin/des Dienstnehmers innerhalb eines Jahres und beschrieb, welche Folgen der Präsenz-/Zivildienst, die Bildungskarenz und die Familienhospizkarenz für den Lohnzettel haben. Ein weiteres Beispiel behandelte die Darstellung des Wechsels zwischen freiem Dienstvertrag und Dienstnehmer/innen-Eigenschaft am Lohnzettel.

Teil 3 stellt dar, wie die Kurzarbeit, ein unbezahlter Urlaub und eine Ummeldung einer Dienstnehmerin/eines Dienstnehmers auf eine andere Beitragskontonummer im Lohnzettel abgebildet wird. Ebenfalls wird beschrieben, wie der Lohnzettel im Falle eines Austritts während der Elternkarenz mit und ohne Urlaubsanspruch, während eines Präsenz- oder Zivildienstes und zu einer geringfügigen Beschäftigung neben einem karenzierten Dienstverhältnis korrekt auszufüllen ist.

Zusätzlich zu dieser Beispielsammlung finden Sie in der Ausgabe Dezember 2010 unseres Magazins DGservice unter dem Titel "Die Bedeutung des Dienstgeberabgleichs" Hinweise auf häufige Fehler beim Ausfüllen des Lohnzettels, und wie sie vermieden werden können.

linkLohnzettel-Beispielsammlung Teil 3 (355.4 KB)


Für Fragen zum Lohnzettel und zur Beispielsammlung wenden Sie sich bitte an uns:
Service-Line: +43 1 601 22-2727

linkE-Mail: office.ba@wgkk.at