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Sonderzahlungen


Unter Sonderzahlungen ist jenes Entgelt zu verstehen, das in größeren Zeiträumen als den Beitragszeiträumen (wiederkehrend) gewährt wird. Dazu gehören z. B. Weihnachts- sowie Urlaubsgeld, Gewinnanteile, Bilanzgeld, 13. und 14. Monatsbezug.

Von Sonderzahlungen sind

  • keine Landarbeiterkammerumlage (Ausnahme: Kärnten),
  • keine Arbeiterkammerumlage und
  • kein Wohnbauförderungsbeitrag zu entrichten.


Die übrigen Beiträge und Zuschläge sind jeweils abzuführen.

Sonderzahlungen unterliegen bis zur Höchstbeitragsgrundlage im Ausmaß von jährlich EUR 9.720,00 der Beitragspflicht.

Bei einem Dienstgeberwechsel sind die während eines Kalenderjahres gewährten Sonderzahlungen so zu behandeln, als ob diese Zuwendungen zur Gänze vom letzten Dienstgeber ausgezahlt worden wären.

Hier finden Sie ein Beispiel zum Thema "Berücksichtigung der Höchstbeitragsgrundlage bei Sonderzahlungen":

linkSonderzahlung: Berücksichtigung der Höchstbeitragsgrundlage - barrierefrei gemäß PDF/UA (193.5 KB)