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Nachtschwerarbeits-Beitrag


Personen, die über längere Zeit Nachtschwerarbeit verrichten, haben Anspruch auf Sonderruhegeld. Zur Finanzierung dieser Geldleistung dient der Nachtschwerarbeits-Beitrag. Für die Beurteilung ob die Kriterien der Nachtschwerarbeit vorliegen und der Dienstgeber den Nachtschwerarbeits-Beitrag im Ausmaß von 3,40 Prozent der allgemeinen Beitragsgrundlage bis zur jeweiligen Höchstbeitragsgrundlage sowie von den Sonderzahlungen zu entrichten hat, ist das Vorliegen folgender Voraussetzungen relevant:

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Nachtarbeit

Nachtarbeit leistet ein Arbeitnehmer, der in der Zeit zwischen 22:00 Uhr und 6:00 Uhr mindestens sechs Stunden arbeitet, sofern nicht in die Arbeitszeit regelmäßig und in erheblichem Umfang Arbeitsbereitschaft fällt.

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Nachtschwerarbeit

Nachtschwerarbeit liegt vor, wenn ein Arbeitnehmer, der das Kriterium der Nachtarbeit erfüllt, unter erschwerenden Arbeitsbedingungen tätig wird. Erschwerende Arbeitsbedingungen sind z. B. andauernd starker Lärm, besonders belastende Hitze bzw. Kälte. Arbeitnehmer der Feuerwehren können unter bestimmten Voraussetzungen auch Nachtschwerarbeit leisten, wenn das Kriterium der Nachtarbeit aufgrund erheblicher Arbeitsbereitschaft nicht erfüllt ist.

Unter welchen Bedingungen Nachtschwerarbeit konkret vorliegt, ist im Artikel VII Abs. 2 Z 1 - 11 und Abs. 4 des Nachtschwerarbeitsgesetzes definitiv geregelt.

Im Kollektivvertrag können darüber hinaus sonstige Arbeiten der Nachtschwerarbeit gleichgestellt werden.

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Nachtschwerarbeitsmonat

Der 3,40%ige Nachtschwerarbeits-Beitrag ist grundsätzlich für jene Kalendermonate zu entrichten, in denen der jeweilige Dienstnehmer an mindestens sechs Arbeitstagen Nachtschwerarbeit oder dieser durch Kollektivvertrag gleichgestellte Tätigkeiten erbringt (Sonderbestimmungen beachten!).

Das Nachtschwerarbeitsgesetz sieht in diesem Zusammenhang auch Durchrechnungsbestimmungen vor.

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Meldepflicht und Abrechnung

Die Beurteilung, ob die Voraussetzungen von Nachtschwerarbeit erfüllt werden bzw. ob ein Nachtschwerarbeitsmonat vorliegt, haben in erster Linie die Dienstgeber anhand entsprechender Feststellungen (z. B. Lärmmessberichte der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt, eigene Messungen, Schichtpläne) vorzunehmen.

Die Dienstgeber haben jeden von ihnen beschäftigten Dienstnehmer, der Nachtschwerarbeit leistet, innerhalb der gesetzlichen Meldefrist mittels Änderungsmeldung gesondert zu melden. Der Nachtschwerarbeits-Beitrag ist im Rahmen der monatlichen Beitragsabrechnung zu entrichten.