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Ausländische Erntehelferinnen und Erntehelfer im Jahr 2019

Mit Update im April 2019


102018_gemuese_289418816.jpg Ab 1. März 2019 werden wieder ausländische Erntehelferinnen und Erntehelfer für die befristete Beschäftigung in der Wiener Landwirtschaft in begrenzter Zahl zugelassen („Erntehelfer-Kontingent“).

 

Über die aktuelle Rechtslage hat die Landwirtschaftskammer Wien bereits allgemein informiert. Die Beschäftigungsbewilligungen sind beim Arbeitsmarktservice Wien zu beantragen.

 

Die Anzahl der möglichen Beschäftigungsbewilligungen aus dem „Erntehelfer-Kontingent“ regelte bis 19. April 2019 die Verordnung für die befristete Beschäftigung von Ausländerinnen und Ausländern in der Land- und Forstwirtschaft, BGBl. II Nr. 371/2018 vom 27. Dezember 2018. Ab 20. April 2019 gilt jene Verordnung, die am 19. April 2019 im BGBl II Nr. 100/2019 kundgemacht wurde.

 

Die Einschränkung bei im Rahmen dieser Verordnung zugelassenen Beschäftigungen, wonach Erntehelferinnen und Erntehelfer lediglich in die Kranken- und Unfall­versicherung nach dem Allgemeinen Sozialversicherungsgesetz einbezogen sind, wurde mit 31. Dezember 2018 aufgehoben (Bundesgesetz, mit dem das Ausländerbeschäftigungsgesetz und das Allgemeine Sozialversicherungsgesetz geändert werden, BGBl I Nr. 66/2017 vom 22. Mai 2017).

 

Solche Erntehelferinnen und Erntehelfer unterliegen nunmehr – wie andere in Österreich Beschäftigte bei Ausübung derselben Tätigkeit – der Sozial­versicherungs- und damit Beitrags­pflicht in allen Zweigen der Sozial­versicherung (also auch der Pensions­versicherung).

 

Für Fragen zur Beitragsabrechnung wenden Sie sich bitte an uns:

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