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Bundesgesetzblatt: Antritt der Wiedereingliederungsteilzeit


paragraph_427014199_2.jpg Im Bundesgesetzblatt wurde ein Bundesgesetz kundgemacht, mit dem das Allgemeine Sozialversicherungsgesetz, das Beamten-Kranken- und Unfallversicherungsgesetz, das Arbeitsvertragsrechts-Anpassungsgesetz und das Betriebspensionsgesetz geändert werden, BGBl I Nr. 54/2018 vom 14. August 2018.

 

Dieses Bundesgesetz enthält unter anderem eine Novellierung der Regelungen zum Antritt der Wiedereingliederungsteilzeit:

  • Die Wiedereingliederungsteilzeit kann nicht nur im unmittelbaren Anschluss an die Arbeitsunfähigkeit, sondern auch zu einem späteren Zeitpunkt angetreten werden.
  • Die Arbeitszeitreduktion muss im zeitlichen und ursächlichen Zusammenhang mit der mindestens sechswöchigen Arbeitsunfähigkeit erfolgen.
  • Um den zeitlichen Zusammenhang zu gewährleisten, muss die Wiedereingliederungsvereinbarung spätestens zum Ablauf von einem Monat nach dem Ende dieser Arbeitsunfähigkeit erfolgen.
  • Der Möglichkeit des Antritts der Wiedereingliederungsteilzeit innerhalb eines Monats nach dem Arbeitsbeginn soll eine zwischenzeitige neuerliche Arbeitsunfähigkeit (in Folge einer anderen Erkrankung wie z. B. eines grippalen Infekts oder eines Wiederauflebens jener Erkrankung, die für die Inanspruchnahme der Wiedereingliederungsteilzeit ursächlich ist) nicht entgegenstehen.

 

In Kraft getreten sind diese Bestimmungen rückwirkend mit 1. Juli 2018.

 

Informationen über die Beitragsabrechnung bei Wiedereingliederungsteilzeit finden Sie über den Link unter „Mehr zum Thema“.