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Schwerarbeitsmeldung 2017: Am 28. Februar 2018 endet die Meldefrist


mehrere_rufzeichen_255392008.jpg Haben männliche Beschäftigte das 40. Lebensjahr bzw. weibliche Beschäftigte das 35. Lebensjahr vollendet und Schwerarbeit im Sinne der Schwerarbeitsverordnung geleistet, besteht für die Dienstgeberin bzw. den Dienstgeber eine Meldepflicht: Für ein Kalenderjahr mit Schwerarbeitszeiten ist pro Beschäftigter bzw. Beschäftigtem eine Schwerarbeitsmeldung mittels elektronischer Datenfernübertragung bis spätestens Ende Februar des folgenden Kalenderjahres zu senden.

 

Für Schwerarbeitszeiten in 2017 endet die Meldefrist am 28. Februar 2018.

 

Keine Schwerarbeitsmeldung ist zu senden für:

  • Versicherungszeiten nach dem Ende der Beschäftigung (z. B. Urlaubsersatzleistungen, Kündigungsentschädigungen, Auszahlung von Provisionen)
  • Beschäftigungen, die dem Bauarbeiter-Urlaubs- und Abfertigungsgesetz unterliegen

Die Zeiten solcher Beschäftigungen gelten generell als Zeiten der Schwerarbeit im Sinne der Schwerarbeitsverordnung. Die Meldepflicht übernimmt die Bauarbeiter-Urlaubs- und Abfertigungskasse.

  • Beschäftigungen, die dem Nachtschwerarbeitsgesetz (NschG) unterliegen

Das NschG ist gegenüber der Schwerarbeitsverordnung vorrangig. Zeiten mit Nachtschwerarbeit melden die Dienstgeberinnen bzw. Dienstgeber bereits mit der Änderungsmeldung.

  • Schwerarbeit unter chemischen oder physikalischen Einflüssen (§ 1 Abs. 1 Z 3 der Schwerarbeitsverordnung)

Diese Form der Schwerarbeit wird vom Unfallversicherungsträger mittels Bescheid festgestellt.

  • Geringfügig Beschäftigte

Geringfügig Beschäftigte sind in der Pensionsversicherung nicht pflichtversichert.

  • Weibliche Versicherte vor Vollendung des 35. Lebensjahres
  • Männliche Versicherte vor Vollendung des 40. Lebensjahres

 

Die detaillierten Meldebestimmungen samt Ausfüllhilfen zur Schwerarbeitsmeldung finden Sie über den Link unter „Mehr zum Thema“. 

 

Weitere Informationen zur Schwerarbeit im Sinne der Schwerarbeitsverordnung samt einem ausführlichen Fragen-Antworten-Katalog finden Sie über den Link ebenfalls unter „Mehr zum Thema“. 

 

Für Fragen zur Schwerarbeitsmeldung wenden Sie sich bitte an uns:

Service-Line +43 1 601 22-2727

linkE-Mail office.ba@wgkk.at