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Wohnbauförderungsbeitrag ab 2018 als Landesabgabe


paragraph_427014199.jpg Bereits mit dem Finanzausgleichsgesetz 2017 (BGBl I Nr. 116/2016 vom 30. Dezember 2016 ) wurde der Wohnbauförderungsbeitrag von einer Bundesabgabe zu einer Landesabgabe.

 

Diese Vorgabe ist nun mit dem Bundesgesetz, mit dem das Wohnbauförderungsbeitragsgesetz 2018 erlassen wird und das Bundesgesetz über die Einhebung eines Wohnbauförderungsbeitrages sowie das Finanzausgleichsgesetz 2017 geändert werden, umgesetzt (BGBl I Nr. 144/2017 vom 18. Oktober 2017 ).

 

Darin wurde den jeweiligen Landesgesetzgebungen das Recht übertragen, die Höhe des Wohnbauförderungsbeitrages pro Bundesland individuell zu regeln:

  • Auch nach dem Wohnbauförderungsbeitragsgesetz 2018 beträgt der Wohnbauförderungsbeitrag 1,00 % der sozialversicherungsrechtlichen Beitragsgrundlage. Davon entfallen auf die Dienstgeberin bzw. den Dienstgeber 0,50 % und auf die Dienstnehmerin bzw. den Dienstnehmer ebenfalls 0,50 %.
  • Beschließt keine Landesgesetzgebung eine abweichende Höhe, gilt der Beitragssatz von 1,00 % für das gesamte Kalenderjahr 2018.
  • Nach heutigem Stand ist eine abweichende landesgesetzliche Regelung nicht geplant.

 

Die Einhebung des Wohnbauförderungsbeitrages führen weiterhin die Gebietskrankenkassen durch. Diese überweisen die bezahlten Wohnbauförderungsbeiträge an das betreffende Bundesland. Die übrigen Bestimmungen zur Abrechnung des Wohnbauförderungsbeitrages bleiben im Wesentlichen unverändert.

 

Über den nebenstehenden Link unter „Mehr zum Thema“ finden Sie die bisherigen Regelungen zur Abrechnung des Wohnbauförderungsbeitrages, die auch für 2018 gelten sollen.