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Sachbezüge: Finanzielle Vorteile durch Elektrofahrzeuge


Förderung Der umweltfreundliche Trend zu geförderten Elektrofahrzeugen soll auch durch die finanziellen Vorteile bei der Ermittlung von Sachbezügen unterstützt werden. So verbilligt die Sachbezugswerteverordnung die Privatnutzung arbeitgeberinnen- bzw. arbeitgebereigener Elektrofahrzeuge. Details dazu finden sich in den Lohnsteuerrichtlinien 2002, in denen zusätzlich das kostenlose Aufladen von Elektrofahrzeugen berücksichtigt ist.

 

Im Rahmen der Steuerreform 2016 (Steuerreformgesetz 2015/2016,BGBl I Nr. 118/2015 vom 14. August 2015) wurde die Sachbezugswerteverordnung geändert (BGBl II Nr. 243/2015 vom 1. September 2015 undBGBl II Nr. 395/2015 vom 1. Dezember 2015). Dadurch ist seit 1. Jänner 2016 die Höhe des Sachbezugs bei der Privatnutzung arbeitgeberinnen- bzw. arbeitgebereigener Kraftfahrzeuge stufenweise mit der Ausstoßmenge von Kohlenstoffdioxid (CO2-Emissionswert) pro Kilometer verbunden. Für die Einstufung wird vom CO2-Emissionswert im Kalenderjahr der Anschaffung des Kraftfahrzeugs ausgegangen.

 

Ausschließlich elektrisch angetriebene Fahrzeuge (Elektrofahrzeuge) können einen CO2-Emissionswert von null Gramm pro Kilometer vorweisen. Die Sachbezugswerteverordnung sieht vor, dass für die Privatnutzung arbeitgeberinnen- bzw. arbeitgebereigener Kraftfahrzeuge mit einem CO2-Emissionswert von null Gramm pro Kilometer kein Sachbezugswert anzusetzen ist.

 

Details zum Sachbezugswert für die Privatnutzung arbeitgeberinnen- bzw. arbeitgebereigener Kraftfahrzeuge enthalten die Lohnsteuerrichtlinien 2002. In diesen wurde mit dem Wartungserlass 2016 unter anderem klargestellt, dass auch für das unentgeltliche Aufladen eines arbeitgeberinnen- bzw. arbeitgebereigenen Elektrofahrzeugs bei der Arbeitgeberin bzw. beim Arbeitgeber kein Sachbezugswert anzusetzen ist.

 

Ebenso liegt kein Sachbezug vor, wenn die Arbeitnehmerin bzw. der Arbeitnehmer bei der Arbeitgeberin bzw. beim Arbeitgeber ein privates arbeitnehmerinnen- bzw. arbeitnehmereigenes Elektrofahrzeug unentgeltlich aufladen kann. Voraussetzung dafür ist, dass es gratis E-Ladestationen am Abgabeort gibt, da in diesem Fall der übliche Endpreis am Abgabeort Null beträgt.


Die gültigen Regelungen und weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie über die nebenstehenden Links unter „Mehr im Internet“.