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Beitragsabrechnung bei Pensionsaufschub


info_100775746.jpg Dienstnehmerinnen und Dienstnehmer können den Antritt ihrer Alterspension verschieben, trotzdem sie die Mindestversicherungszeit erfüllen.

 

Durch das Sozialversicherungs-Änderungsgesetz – SVÄG 2016 (BGBl I 29/2017 vom 18. Jänner 2017 ) soll unter anderem ein weiterer Anreiz für einen freiwilligen Verbleib im Erwerbsleben über das Regelpensionsalter hinaus gesetzt werden: Seit 1. Jänner 2017 vermindern sich die Pensionsversicherungsbeiträge während des Pensionsaufschubs um die Hälfte.

 

Durch die Halbierung der Pensionsversicherungsbeiträge von 22,80 % auf 11,40 %  beträgt der auf die Dienstnehmerin bzw. auf den Dienstnehmer entfallende Anteil 5,125 %, der auf die Dienstgeberin bzw. auf den Dienstgeber entfallende Anteil 6,275 %.

 

Die gesamten halbierten Pensionsversicherungsbeiträge sind mit einer eigenen Verrechnungsgruppe abzurechnen: N70 (-11,40 %). Damit kann die Halbierung direkt für den entsprechenden Beitragszeitraum durchgeführt werden.

 

Selbstabrechnende Betriebe und Vorschreibebetriebe verwenden dazu die Beitragsnachweisung.

 

Die Halbierung mittels Beitragsnachweisung erfolgt durch Eintragen

  • der Verrechnungsgruppe N70,
  • der von der Halbierung betroffenen Beitragsgrundlage/n in voller Höhe (allgemeine Beitragsgrundlagen, gegebenenfalls Beitragsgrundlagen für Sonderzahlungen), wobei zwingend vor der Beitragsgrundlage/vor den Beitragsgrundlagen ein Minuszeichen zu setzen ist, und
  • des gesamten halbierten Beitrags- bzw. Prozentsatzes 11,40 (vor dem Beitrags- bzw. Prozentsatz zwingend kein Minuszeichen setzen).


Eine Beitragsnachweisung mit halbierten Pensionsversicherungsbeiträgen ist für jeden Kalendermonat des Pensionsaufschubs auszufüllen und zu senden.

 

Weitere Ausfüllhilfen zur Beitragsnachweisung finden Sie über den nebenstehenden Link unter „Mehr zum Thema“.

 

Für Fragen zur Beitragsabrechnung wenden Sie sich bitte an uns:

Service-Line +43 1 601 22-2727

linkE-Mail office.ba@wgkk.at